Der Pestfriedhof




Im "Üilhauswald", eine gute Viertelstunde oberhalb von Luttach, unweit des "Heidenstöckls" soll ein uralter Pestfriedhof liegen, und man sagt, dort lägen die Pestleichen aus Weißenbach begraben, die natürlich nicht nach Luttach gebracht werden durften. Auf diesem Friedhof soll es gegeistert haben.

Ein Knecht aus Weißenbach kam einst in der Christnacht auf dem Weg zur Mitternachtmette in Luttach am Bildstock vorbei, er war betrunken und fluchte erbärmlich. Plötzlich folgte ihm eine furchterregende Gestalt; sie trug den Kopf unter dem Arm und verschwand erst als der plötzlich vor Schreck nüchtern gewordene Knecht feierlich gelobte in der Christnacht nie mehr zu trinken und zu fluchen.



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